Kostet der API-Zugang extra oder brauche ich ein bestimmtes Produkt? Nein. Der API-Zugriff ist für jeden Kundenaccount kostenlos freigeschaltet, unabhängig davon welches Produkt du gebucht hast. Einzige Einschränkung: Das Rate-Limit (Anfragen pro Minute) richtet sich nach der Anzahl deiner aktiven Services. Mit einem einzelnen kleinen VPS bekommst du also ein kleineres Kontingent als ein Kunde mit zehn Servern. Kann ich direkt Shell-Befehle auf meinem Server ausführen, ohne vorher SSH-Zugangsdaten zu verteilen? Ja, über den Guest-Agent. Befehle lassen sich synchron mit sofortiger Rückgabe oder asynchron im Hintergrund ausführen. Dazu kommen Live-Hardware-Metriken (CPU, RAM, Disk) und ein Base64-Konsolen-Screenshot für den Fall, dass das Netzwerk selbst nicht mehr antwortet. Ist die API produktionsreif genug für eine CI/CD-Pipeline mit nächtlichem Server-Aufbau und Abbau? Der zugrunde liegende Unterbau läuft seit Jahren produktiv, Vionity selbst nutzt ihn intern. Für den Pipeline-Einsatz relevant: Order, Provisioning, Start/Stop/Reboot/Rebuild und dynamisches Rescaling (CPU, RAM, Storage) laufen alle mit sekundengenauem Task-Tracking, du bekommst also einen klaren Status statt Rätselraten, ob ein Vorgang durch ist. Wo finde ich die Doku und in welcher Sprache antwortet die API? Die Dokumentation liegt unter api.pph.systems/docs/api als OpenAPI-3.1-Spec. Ohne gesetzten Language-Header antwortet die API auf Deutsch, per Header lässt sich das umstellen. Content-Type ist durchgehend JSON, bis auf einzelne Endpunkte die PDF, Bild oder Plaintext zurückgeben. Kann ich eigene ISO-Images mounten und darüber ein individuelles OS installieren? Ja. Custom-Image-Mounts inklusive automatischer VNC-Bereitstellung sind vorgesehen, damit du die Installation auch live mitverfolgen kannst. Für Windows gibt es zusätzlich einen eigenen Automatisierungsweg: Installation auf Knopfdruck plus direkter Abruf der RDP-Verbindungsdaten. Was verhindert, dass ein kompromittierter oder falsch konfigurierter Key meinen Server versehentlich löscht? Kritische oder destruktive Aktionen laufen über ein Bestätigungs-Token-System. Ein Aufruf allein reicht nicht, die Aktion muss separat bestätigt werden, bevor sie tatsächlich ausgeführt wird. Das schützt sowohl vor kompromittierten Keys als auch vor Bugs in deinem eigenen Automatisierungscode. Kann ich Domains und DNS-Zonen vollständig automatisieren, etwa für ACME-Challenges? Ja. DNS-Records lassen sich per Upsert nach Name und Typ anlegen oder aktualisieren, ohne dass du vorher die ID kennen musst. Dazu kommen BIND-kompatibler Zonen-Export, Zonen-Import mit Dry-Run-Validierung, DNSSEC-Verwaltung (DS-Einträge), Nameserver-Verwaltung und direkter Abruf des Transfer-AuthCodes. Domain-Verfügbarkeit lässt sich in Echtzeit prüfen, die Bestellung selbst läuft vollautomatisiert. Gibt es Webhooks, damit ich nicht ständig pollen muss? Aktuell nicht, Webhooks stehen bewusst nicht im Fokus der ersten Version. Stattdessen bekommst du transparente Task-Logs mit Status pro Vorgang, mit denen sich Polling zuverlässig umsetzen lässt. Ich nutze schon die alte API unter api.pph.sh. Muss ich umsteigen, und was ändert sich? Die neue API unter api.pph.systems ist ein separater Neuaufbau, kein reines Update der alten Schnittstelle. Grund war, dass die alte API zwar production-erprobt lief, die Doku aber nicht mehr mit der Praxis mitgekommen ist. Ein sauberer Umstieg lohnt sich also vor allem wegen aktueller Doku und aufgeräumterer Struktur, die alte API bleibt aber vorerst nutzbar. Ich will die API ausprobieren, ohne mein echtes Guthaben oder meine echten Server zu riskieren. Geht das? Genau dafür gibt es unseren Integrations-Testaccount, siehe Pro-Tipp unten.